allgemein 001Die Isle of Arran ist eine der südlichsten schottischen Inseln und durch ihre Lage zwischen der Halbinsel Kintyre und der Küstenregion bei Ayr gut zu erreichen. Die Insel wird oft als „Schottland in Miniatur" bezeichnet, da sie im Norden so zerklüftet und gebirgig ist wie das Hochland und weil der Süden den schottischen Lowlands gleicht. Ebenso sieht es mit der Bevölkerungsdichte aus. Die meisten der ca. 4.500 Bewohner leben im Süden der Insel.

Man trifft kaum jemanden, der die Isle of Arran kennengelernt hat und nicht von ihrer Schönheit angetan ist. Bereits bei der Überfahrt mit der Fähre von Ardossan nach Brodick, dem Hauptort der Insel, bekommt man hiervon einen Vorgeschmack, wenn man sich der grandiosen Silhouette der Berge langsam nähert.

Nördlich von Brodick befindet sich das beeindruckende Brodick Castle, das während der Sommermonate für Besucher geöffnet ist. Anfang Juni findet hier das jährliche Volksfest der Insel statt.

allgemein 003Ziel vieler Besucher von Arran ist der Goat Fell mit seinen 847 m. Von seinem Gipfel lässt sich das herrliche Panorama der Insel überblicken. Aber Arran hat noch mehr zu bieten, als nur anspruchsvolle Klettergebiete.

Die Insel lässt sich gut erkunden, da es eigentlich nur eine Hauptstraße gibt, die sich ca. 80 km lang um die Küste schlängelt. Eine einzige Ausnahme ist die String Road. Sie teilt die Insel in genau zwei Hälften und führt von Brodick nach Blackwaterfoot, einem typischen Fischerdorf, an die ansonsten dünn besiedelte Westküste.

In der Nähe von Blackwaterfoot befinden sich die beeindruckenden prähistorischen Steinkreise Marchie Moor Standing Stones, die aus 6 nahe beieinander liegenden Steinkreisen aus der Bronzezeit bestehen. In der Nähe befindet sich auch die bekannte King's Cave. Die „Höhle des Königs" ist wahrscheinlich ein Produkt der Steinzeit, als der Meerspiegel noch wesentlich höher lag.

allgemein 004An der Nordküste liegt der winzige Ort Catacol, der einen kuriosen Anblick bietet. Am Strand stehen zwölf völlig identische Fischerhäuser exakt nebeneinander aufgereiht wie Perlen an der Schnur. Sie werden The Twelve Apostles genannt. Früher waren die Dachfenster der Häuser mit zwölf Kerzen beleuchtet, um den Fischern den Weg zu zeigen.

Arran ist mit seinen bizarren Felsformationen ein klassisches Areal für geologische Studien. Schöne Beispiele hierfür sind an der Küste bei Lochranza und bei North Sannox mit den Fallen Rocks zu sehen. Der nördlichste Punkt von Arran heißt Cock of Arran. Von hier hat man einen herrlichen Blick auf die Meerenge Sound of Bute. Hier steht auch die Ruine des Lochranza Castle, das bei einer Springflut nass wird, weil es so nah am Wasser steht.

   

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