Vorgänger: Alexander I

Nachfolger: Malcolm IV

geboren: 1080

gestorben: 1153

Regierungszeit: 1124-1153

aus dem Hause: Dunkeld

Kurzbeschreibung: Er vereinte die beiden Hälften von Schottland wieder zu einem Reich.

David I wurde als sechster Sohn von Malcolm III und dessen zweiter Gemahlin Margarete, die später heiliggesprochen wurde, geboren.

Im Jahr 1113 heiratete er Maud von Huntingdon und erhielt dadurch den Titel eines Earls of Huntingdon. Mit ihr hatte er drei Kinder:

  • Malcolm, Prinz von Schottland
  • Henry, Herzog von Northumberland
  • Claricia, Prinzessin von Schottland
  • Hodierna, Prinzessin von Schottland

Nach dem Tode Edgars im Jahr 1107 wurde das schottische Königreich gemäß seinem letzten Willen geteilt. Alexander I, Davids älterer Bruder, herrschte als König über den Teil nördlich von Clyde und Forth. David erhielt den Titel eines Earls und herrschte über den südlichen Teil. Nachdem Alexander am 1124 verstorben war folgte ihm David auf den Königsthron, wodurch die beiden Reichshälften wiedervereinigt wurden.

1127 schwor er in seiner Eigenschaft als Earl of Huntingdon seiner Nichte Mathilde, der Ehefrau des verstorbenen Heinrich I, Treue. Als Stepan von Blois, ein Neffe Heinrichs, im Jahr 1135 sich des englischen Throns bemächtigte, marschierte David mit seiner Armee in England ein. Stephan wiederum ließ Truppen nach Norden entsenden und zwang David zum Friedensschluss. Der Frieden hielt nicht lange, denn 1138 marschierte David erneut in England ein. Im Cutton Moor bei Northallerton in Yorkshire erlitt er jedoch in der Schlacht der Standarte eine verheerende Niederlage.

David kehrte nach Carlisle zurück und schloss erneut einen Friedensvertrag ab. 1141 reiste er nach London und begleitete Mathilde nach Winchester. Dort entging er nur knapp einer Gefangennahme und begab sich rasch nach Schottland zurück. Von da an blieb er in seinem Königreich und beschäftigte sich mit der politischen und kirchlichen Reorganisation des Landes. Er gründete fünf Bistümer und zahlreiche Klöster. In der weltlichen Politik förderte er energisch die Feudalisierung und Anglisierung des Landes.

   

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