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Vorgänger: Alexander III

Nachfolger: John Balliol

geboren: 1283

gestorben: 1290

Regierungszeit: 1286-1290

aus dem Hause: Dunkeld

Kurzbeschreibung: Sie wurde als norwegische Prinzessin geboren und starb auf der Überfahrt nach Schottland, bevor sie den Thron besteigen konnte. Mit ihrem Tod erlosch das Haus Dunkeld.

Margarete (die Jungfrau von Norwegen) war Tochter des norwegischen Königs Erik II und dessen Ehefrau, Margarete Prinzessin von Schottland. Durch ihre Mutter war sie auch Enkelin und Nachfolgerin King Alexander III von Schottland.

Nach dem plötzlichen Tod ihres Großvaters hatte Schottland keinen klaren Nachfolger auf den Thron. Margaretes Stiefgroßmutter Jolanda von Dreux behauptete zunächst, dass sie mit einem legitimen Nachfolger schwanger sei. Dadurch hoffte sie die Pläne zweier mächtiger Adliger zu durchkreuzen. Es handelte sich dabei um Robert Bruce, 5. Lord of Annandale (den Großvater des späteren Robert I) und um John Balliol, die beide Anspruch auf den Thron erhoben. Als klar wurde, dass Jolanda überhaupt nicht schwanger war, wurde beschlossen, dass Alexanders einzige überlebende Nachfolgerin, die dreijährige Enkelin Margarete, auf den Thron folgen sollte. Sechs Adlige sollten gemeinsam die Regentschaft übernehmen.

Aus Furcht, dass die Präsenz einer jungen und machtlosen Königin einen Bürgerkrieg zwischen den Thronprätendenten auslösen würde, baten die schottischen Adligen den englischen King Eduard I um Vermittlung. Dieser sah darin eine Chance, seinen eigenen Einfluss in Schottland auszudehnen. Eduard arrangierte 1290 das Abkommen von Birgham; Margarete wurde mit dem Prince of Wales (dem späteren Eduard II) verlobt. Im Gegenzug würde England die schottische Unabhängigkeit garantieren.

Im Herbst 1290 reiste Margarete per Schiff Richtung Schottland. Doch während der Überfahrt erkrankte sie und starb kurz darauf auf den Orkneys. Mit ihrem Tod erlosch das Haus Dunkeld. Ihre sterblichen Überreste wurden nach Bergen überführt und neben ihrer Mutter beigesetzt. In den zwei folgenden Jahren gab es nicht weniger als 13 Anwärter auf den schottischen Thron. Erneut wurde Eduard um Vermittlung gebeten. Seine Versuche, die Herrschaft über Schottland an sich zu reißen, führten zum ersten schottischen Unabhängigkeitskrieg.

Vorgänger: Alexander II

Nachfolger: Margarete

geboren: 1241

gestorben: 1286

Regierungszeit: 1249-1286

aus dem Hause: Dunkeld

Kurzbeschreibung: Er schloss Frieden mit den Norwegern und die Hebriden gingen in sein Reich über.

Alexander III war der Sohn von Alexander II und dessen zweiter Ehefrau Marie de Concy.

Sein Vater starb am 6. Juli 1249, als Alexander noch nicht einmal acht Jahre alt war. Die Krönung fand genau eine Woche später in der Scone Abbey statt. Die ersten Jahre seiner Minderjährigkeit waren geprägt durch den Kampf um die Macht zwischen zwei verfeindeten Parteien. Walter Comyn, Earl von Menteith, kämpfte dabei gegen den Justiziar Alan Durward, der im Namen Alexanders das Land regierte.

Als Alexander im Jahr 1251 mit der englischen Prinzessin Margarete vermählt wurde, verlangte Heinrich III von seinem Schwiegersohn das Ablegen eines Treueschwurs, doch Alexander weigerte sich. 1255 vereinbarten der englische und der schottische König in Kelso, gemeinsam gegen Comyn vorzugehen. Schließlich konnten der Aufstand niedergeschlagen werden.

1262 erlangte Alexander seine Volljährigkeit. Er plante, die Äußeren Hebriden in das schottische Reich zu integrieren. Sein Vater hatte bereits dreizehn Jahre zuvor die gleiche Absicht gehabt, doch die Invasion wurde wegen seines plötzlichen Todes abgebrochen. Alexander machte vor dem norwegischen König Haakon IV seinen Anspruch geltend, wurde aber zurückgewiesen. 1263 antworteten die Norweger mit einer Invasion. Haakon segelte mit seiner Flotte rund um Schottland und hielt vor der Insel Arran, worauf Verhandlungen begannen.

Alexander gelang es, die Verhandlungen bis zur Zeit der Herbststürme hinauszuzögern. Haakon verlor die Geduld und startete einen Angriff, wurde jedoch von einem heftigen Sturm überrascht, der seine Schiffe schwer beschädigte. Die Schlacht von Largs im Oktober 1263 brachte keine Entscheidung, dennoch konnte Haakon die Invasion nicht fortsetzen.

Er kehrte nach Norwegen zurück, starb jedoch am 15. Dezember auf den Orkneys. Sein Nachfolger Magnus VI unterzeichnete 1266 den "Frieden von Perth". Darin gab Norwegen die Isle of Man, Caithness und die Hebriden gegen 4000 Mark und einer jährlichen Abgabe von 100 Mark auf. Im Gegenzug erkannte Schottland die norwegische Herrschaft über die Orkneys und die Shetlands an.
Alexanders Gattin Margarete starb 1274. Sie hatte ihm drei Kinder geboren:

  • Margarete (1260-1283, heiratete den norwegischen König Erik II.)
  • Alexander (1263-1283)
  • David (1272-1281)

Innerhalb weniger Jahre starben alle Kinder Alexanders. 1284 überzeuge er die "Estates", das schottische Parlament, seine Enkelin Margarete (die "Jungfrau von Norwegen") als Thronfolgerin zu akzeptieren. Die Notwendigkeit eines männlichen Erben führte zur Hochzeit mit Jolanda von Dreux am 1285.

Alexander starb am 19. März 1286 bei Kinghorn auf dem Weg zur Königin, als er während eines Sturms von seinem Pferd fiel und die Klippen hinabstürzte; gefunden wurde er erst am folgenden Tag. Als Margarete vier Jahre später auf der Überfahrt nach Schottland ebenfalls starb, begannen die Streitigkeiten um die Nachfolge, die schließlich in den schottischen Unabhängigkeitskriegen mündeten.

Vorgänger: William I the Lion

Nachfolger: Alexander III

geboren: 1198

gestorben: 1249

Regierungszeit: 1214-1249

aus dem Hause: Dunkeld

Kurzbeschreibung: Er verbündete sich mit den Engländern und integrierte Argyll in schottische Reich.

Alexander II war der Sohn von Wilhelm I und dessen Ehefrau Irmgard de Beaumont.

Im Jahr 1215 zettelten die Clans MacWilliam und MacHeth, erbitterte Gegner des schottischen Königshauses, einen Aufstand an; doch loyale Truppen konnten diesen niederschlagen. Im selben Jahr verbündete sich Alexander mit den englischen Adligen, um König John Lackland zu entmachten. Doch nach dessen Tod im Jahr 1216 vereinbarten der neue englische König Heinrich III und der französische Kronprinz Ludwig VIII einen Friedensvertrag, dem sich auch Schottland anschloss. Die diplomatischen Beziehungen wurden durch die Heirat Alexanders mit Heinrichs Schwester Johanna im Jahre 1221 vertieft.

1222 wurde das bis anhin halbsouveräne Argyll vollständig in das schottische Reich integriert. Königliche Truppen schlugen 1235 mühelos einen Aufstand in Galloway nieder, auch der anschließende Versuch einer Invasion durch die vertriebenen Anführer war erfolglos. Grenzstreitigkeiten mit England konnten 1237 mit einem Kompromiss beendet werden.

Johanna starb im März 1238 in Essex und Alexander heiratete im Jahre 1239 Marie de Coucy. Am 1241 gebar sie den künftigen King Alexander III.

Die Androhung einer Invasion durch Heinrich im Jahr 1243 beendete vorübergehend die friedlichen Beziehungen zu England. Alexander reagierte prompt und schickte eine Armee in Richtung Süden. Die englischen Adligen waren jedoch nicht an einem erneuten Krieg interessiert und zwangen Heinrich 1244 zur Unterzeichnung eines Friedensvertrages in Newcastle upon Tyne.

Nun richtete Alexander seine Aufmerksamkeit auf die Eingliederung der Äußeren Hebriden, die nominell noch immer mit Norwegen verbunden waren. Die Verhandlungen über einen Kauf der Inseln scheiterten. Ewen, der Sohn von Duncan, Lord of Argyll, war noch immer dem norwegischen König gegenüber loyal. Alexander wollte erreichen, dass Ewen diese Verbindung aufkündigte, wurde jedoch zurückgewiesen.

Alexander segelte los, um Ewen durch die Androhung von Gewalt zum Einlenken zu zwingen. Auf der Insel Kerrera in der Nähe von Oban erkrankte Alexander jedoch schwer und starb am 8. Juli 1249. Er wurde in der Melrose Abbey beigesetzt. Sein Sohn Alexander III folgte ihm auf den Thron.

Vorgänger: Malcolm IV

Nachfolger: Alexander II

wilhelm igeboren: 1143

gestorben: 1214 im Stirling Castle

Regierungszeit: 1165-1214

aus dem Hause: Dunkeld

Kurzbeschreibung: Er gründete die Arbroath Abbey und handelte die "Auld Alliance", das Defensivbündnis mit Frankreich und Norwegen aus.

William I war der zweite Enkel von David I und der jüngere Bruder seines Vorgängers Malcolm IV.

Mit einer Herrschaftszeit von 49 Jahren war William der am längsten regierende aller schottischen Monarchen. Im Gegensatz zu seinem tief religiösen und schwächlichen Bruder war William körperlich stark und auch eigensinnig. Er war ein effektiver König, doch die Bilanz seiner Herrschaft wurde von zahlreichen erfolglosen Versuchen, die Kontrolle über Northumbria wiederzuerlangen, getrübt.

1178 gründete er Arbroath Abbey, in der fast 150 Jahre später die "Declaration of Arbroath" verabschiedet wurde. Dies war eine Erklärung zur schottischen Unabhängigkeit. Sie wurde als Brief an Papst Johannes XXII geschickt, um seine Einwände gegenüber dem Ende einer Periode der englischen Herrschaft zu zerstreuen, nachdem sie von schottischen Adeligen im Jahr 1320 unterzeichnet worden war. Bei dem Dokument handelt es sich um die erste formelle Unabhängigkeitserklärung einer Nation überhaupt.

Während der Dauer seiner Herrschaft wurde er interessanterweise nicht "der Löwe" genannt, auch bezog sich dieser Beiname nicht auf seinen Charakter oder seine militärischen Fähigkeiten. Den Namen erhielt er vielmehr wegen seiner Flagge, einem aufrechten roten Löwen auf einem gelben Feld. Diese bildet noch heute einen Teil der Royal Standard des Vereinigten Königreichs und des Wappens von Schottland.

William handelte auch die "Auld Alliance" aus, das erste Defensivbündnis zwischen verschiedenen Staaten. Schottland, Frankreich und Norwegen verpflichteten sich zur gegenseitigen Verteidigung. Besonders das Verhältnis zwischen Schottland und Frankreich war sehr eng, während Norwegen sich stark zurückhielt. 1152 erbte William auch den Titel des Earl of Northumbria. Allerdings musste er 1157 diesen Titel an den englischen König Henry II abtreten.

In der Revolte von 1173-74 gegen Henry II war William eine Schlüsselfigur. Während eines Feldzugs im Jahr 1174 führte er die schottischen Truppen persönlich gegen die englische Armee. Dabei soll er gerufen haben: "Jetzt werden wir sehen, welche von uns gute Ritter sind!" William wurde vom Pferd gestoßen und durch die Engländer gefangen genommen. Man führte ihn in Ketten zunächst nach Northampton und schließlich nach Falaise in der Normandie. Henry entsandte eine Armee und besetzte Schottland.

Damit William sein Königreich wiedererlangen konnte, musste er Henry als seinen obersten Lehnsherrn anerkennen und für die Kosten der englischen Besatzung in Schottland aufkommen. Nach der Unterzeichnung des Abkommens von Falaise wurde ihm die Rückkehr nach Schottland erlaubt. Das Abkommen blieb fünfzehn Jahre in Kraft. Der neue englische König, Richard Löwenherz, löste den Vertrag auf. Als Gegenleistung erhielt er 10.000 Mark Silber für die Finanzierung des Dritten Kreuzzugs.

Gemäß den Bestimmungen des Abkommens von Falaise stand Henry II das Recht zu, Williams Braut auszuwählen. 1186 heiratete William Irmgard de Beaumnt, eine Enkelin von Henry I; die Mitgift war Edinburgh Castle. Erst nach über zwölf Jahren wurde ein Erbe geboren. Aus der Ehe entstammten folgende Kinder:

  • Margarete (1193-1259), Gräfin von Kent
  • Isabella (1195-1253), Gräfin von Norfolk
  • Alexander II (1198-1249), König von Schottland
  • Marjorie (1200-1244), Gräfin von Pembroke

William starb 1214 in Stirling und wurde in der von ihm gegründeten Arbroath Abbey beigesetzt. Sein Sohn Alexander folgte ihm auf den Thron.

   
   
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